Interessengemeinschaft Region Würzburg, Schweinfurt und Umgebung
 

Was macht die Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen - Landesverband Bayern e.V.?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit verschiedenen Landesverbänden und einem Bundesverband zur Förderung der Laien-Beteiligung in der Rechtsprechung.

Der Bundesverband ehrenamtlicher Richterinnen und Richter ist ein Dachverband, der zurzeit acht Landesverbände in den verschiedenen Bundesländern organisiert. Die persönliche Mitgliedschaft besteht direkt in einem der Landesverbände wie dem Landesverband Bayern e.V.

Die Vorbereitung und Unterstützung der Schöffinnen/Schöffen und Jugendschöffinnen/-schöffen in den Strafgerichtsbarkeiten sowie der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter an den Arbeits-, Sozial-, Finanz- und Verwaltungsgerichten liegt uns am Herzen.

Wir wollen außerdem das Schöffenamt in der Öffentlichkeit bekannter machen und so für mehr Akzeptanz z.B. bei den Arbeitgebern sorgen.

Ein weiteres unserer Anliegen ist es auch, bis zur nächsten Schöffenwahl Anfang 2022 (für die Amtszeit 2023 bis 2027) mehr Bewerber für das Ehrenamt zu motivieren.

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, daher ist der Mitgliedsbeitrag in der Steuererklärung als Spende absetzbar.


 

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie sollten bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden.

Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht großes Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen bewahrt werden.

In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich entsprechend verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten sowie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher auch eine gewisse Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.


(Quelle: www.parijus.de)

 


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